Planen – jeder nach seiner Façon

Die Erstellung von Dienstplänen gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben in Verkehrsunternehmen. Die vorhandene Dienstplanmasse muss unter Berücksichtigung aller Qualifikationen und Gegebenheiten gleichmäßig auf die Mitarbeiter verteilt werden. Es müssen die unterschiedlichen Anforderungen an den einzelnen Verkehrstagen beachtet werden. Ebenso müssen die tarifvertraglichen Arbeitszeiten eingehalten und diverse Unternehmensvereinbarungen sollten einbezogen werden.

Und dann sind da eben noch die individuellen Wünsche der Mitarbeiter zu berücksichtigen ...

... für diese vielfältige Arbeiten stehen im Programmsystem Profahr 3 Module bereit:

  • die DRB Dienstreihenfolgebildung, die die Generierung von fiktiven Musterwochen für Mitarbeitergruppen unterstützt, welche dann auf den Betriebskalendern ausgerollt werden,
  • die TRB Turnusbildung, die immer dann zum Einsatz kommt, wenn im Planungssystem die Abfolge der Dienste bereits vorgeplant wurde und
  • WPB, die Wunschdienstplanbildung.

Diensteihenfolge – so dass jeder an die Reihe kommt

Profahr-Beispiel: Editierdialog zur Dienstreihenfolgebildung

Das Grundprinzip der DRB ist die Erstellung von Dienst-Frei-Abfolgen in fiktiven Musterwochen, welche dann auf dem Betriebskalender ausgerollt werden.

Die Arbeitstage werden mit konkreten Diensten oder Schichtlagen definiert. Durch die Verwendung von Platzhaltern werden die an dem jeweiligen Verkehrstag gültigen Dienste verwendet.

Turnusse 8, 16, 24 Wochen – TRB plant solange Sie wollen

Die TRB Turnusbildung wird immer dann eingesetzt, wenn im Planungssystem die Abfolge der Dienste bereits geplant wurde. Es können Dienst-Frei-Abfolgen beliebiger Länge definiert werden. Die Zuordnung der Dienste in diesem Muster erfolgt dann nach einer Nummernsystematik. Es können Ausnahmeregelungen formuliert werden, wenn zum Beispiel an einem Wochenfeiertag der planmäßig vorgesehene Dienst nicht gefahren wird und trotzdem eine definierte Zuordnung erfolgen soll.

Turnusmuster können auch als Grundlage für die Dienstplanoptimierung angelegt werden. In diesem Fall werden Schichtlagen verplant, die bei der tagesscharfen Aktualisierung durch eine optimale Dienstzuordnung ersetzt werden.

Optimierung ist immer nur ein Kompromiss – ...

… Profahr Dienstplanoptimierung aber der Beste, den es gibt!

Mit der Optimierungslösung können eine Vielzahl von Szenarien beschrieben und bewertet werden, die die Qualität eines Dienstplanes ausmachen – hinsichtlich der Verteilung der Leistungen, aber auch unter dem Aspekt der Mitarbeiterakzeptanz und Sozialverträglichkeit. Eine personelle Über- oder Unterdeckung kann die Software nicht bereinigen – die Optimierungslösung sorgt aber dafür, dass

  • alle vorhandenen Dienste verplant werden können,
  • die Arbeitszeit der Mitarbeiter wunschgemäß verteilt wird und
  • zahlreiche Gestaltungsaspekte berücksichtigt werden.

Und letztendlich können auch Mitarbeiterwünsche berücksichtigt werden – punktuell oder durch komplexe Eingaben von Dienstwünschen und ihren Wichtungen am Terminal WTK. Dann ist die Optimierungslösung mit dem Modul WPB am überzeugendsten und erzeugt mit Sicherheit die optimale Variante – unter Berücksichtigung der Wichtung der zahlreichen Rahmenbedingungen.

Besonders effizient ist die Dienstplanerstellung, wenn unsere Optimierungskomponenten zum Einsatz kommen. Die Gestaltung von Dienstplänen unter Berücksichtigung mitarbeiterindividueller Wünsche durch professionelle Optimierungsalgorithmen sorgt nicht nur für die Einhaltung aller gesetzlichen und betrieblichen Rahmenbedingungen, sondern auch für die optimale Berücksichtigung sozialverträglicher Aspekte und damit für hohe Mitarbeiterakzeptanz.